Yoga

Yoga

ist ein mehrere tausend Jahre altes indisches Übungssystem, das viele unterschiedliche Ausrichtungen umfasst. Ursprünglich nur der Brahmanen-Kaste zugänglich sollte es zur Erleuchtung führen und aus dem Kreislauf von Wiedergeburt und Tod befreien. Es gibt auch Ausrichtungen, die nicht Spiritualität, sondern reine Geistesbeherrschung in den Mittelpunkt aller Bemühungen stellen.

 

Hatha Yoga

ist die Ausrichtung, die im Westen hauptsächlich unterrichtet wird. Begründet im 15. Jahrhundert und überwiegend ausgerichtet auf Körperübungen,ist er seitdem kontinuierlich weiterentwickelt worden: Anfang des 20. Jahrhunderts unter anderen von Swami Sivananda mit seinem „Integralen Yoga“, in dessen Tradition wir ausgebildet wurden. Seit den 70iger Jahren von B.K.S. Iyengar, der seine Bemühungen vor allem darauf richtet, mit Einsatz verschiedener Hilfsmittel die positiven Wirkungen der Haltungen für jeden und jede körperliche Verfassung erfahrbar zu machen. Wir orientieren uns in unseren Stunden an den Methoden Iyengars.

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Wie Du Mit Diesen 5 Yogahaltungen einen Schöne, gesunden zurück bekommst!

Viele von uns hatten schon mal Rückenbeschwerden. Oft ist nur eine schwache, verspannte Rückenmuskulatur für unsere Wehwehchen verantwortlich. Schuld sind wir selbst. Sitzen wir doch gerne in bequemen Sesseln oder auch einfach zu lange vor den Computer.

Die Lösung ist Bewegung, nicht nur für den Rücken, sondern für den ganzen Körper.
Suche dir etwas aus, woran du Spaß hast und mache Übungen, um deinen Rücken und die Wirbelsäule zu stabilisieren und zu stärken.

Yoga ist auch ein sehr gutes Rückenprogramm. Dabei wird nicht nur die Rückenmuskulatur gestärkt, sondern der ganze Körper wird beweglicher und gleichzeitig wird unsere gesamte Körpermuskulatur gekräftigt.

Unabhängig von Gesundheitszustand und Alter, ist Yoga für alle geeignet, da jeder es seinen eigenen Bedürfnissen anpassen kann.

Wichtig ist, das man die eigenen Grenzen seines Körpers wahrnimmt und respektiert. Wer diese Regel befolgt, kann sich nicht nur über einen schönen Rücken freuen. Durch sanfte Dehnungen, langsame Bewegungen, Entspannungsphasen, Atemübungen und Mediation, senkt sich auch oft der Stress – und Schmerzpegel, sowie Blutdruck.

Yoga ist somit ein wunderbares Instrument, um seinen Körper und die eigenen persönlichen Bedürfnisse und Gefühle, wieder besser wahrzunehmen.

Und hier ein 5 einfache Übungen, die unseren Rücken wieder in Schwung bringen.

  • Katze (Marjari)

Du stehst im Vierfüßlerstand. Deine Hände und deine Knie stehen hüftbreit auseinander. Ausatmend mache einen runden Rücken, dabei lasse den Kopf nach unten hängend. Bleibe im Vierfüßlerstand. Einatmend hebst du zuerst den Kopf, dann Brust nach oben, gehe ins Hohlkreuz und hebe dein Becken nach oben.
Mache langsam mindestens 5 Wiederholungen.

 

 

  • Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana)                                  

Du stehst im Vierfüßlerstand, drücke nun deine Hände fest in den Boden. Hebe dein Becken und drücke sanft deinen Rücken durch. Dein Kopf hängt so entspannt wie möglich nach unten.

Anschließend versuchst du deine Fersen sanft nach unten zu ziehen.
Nun stehst du im herabschauenden Hund und versuchst diesen etwas zu halten.

Nach dem herabschauenden Hund begebe  dich in eine Entspannungshaltung z.B ins
Krokodil
Lege dich auf den Bauch, deine Beine soweit geöffnet, wie es dir angenehm ist.
dabei zeigen die zehn nach außen.
Die Arme werden gebeugt und vor dem Körper gelegt, die Hände werden vor dem Kopf übereinander gelegt ( sie bilden ein Kissen) und lege nun dein Kopf auf dein Handkissen.
Entspanne deinen Körper und atme ein paar Mal entspannt ein und aus.

Drehe dich nun auf den Rücken und komme in den Langbeinsitz, (Prarambhik Sthiti)
Dabei sitzt du auf deinen Sitzhöckern, die Beine sind gestreckt und der Rücken ist aufrecht gestreckt.
Komme nun in die

  • sitzende Vorwärtsbeuge, die Zange ( Paschimottanasana )

Nehme deine Arme einatmend nach oben, um die Wirbelsäule nochmal aufzurichten und zu strecken. Ausatmend ziehen deine Arme und dein Rücken zu deinen Beinen. Deine Hände bzw. Arme umschlingen deine Beine, wenn das nicht geht, nehme ein Gurt als Hilfsmittel. Halte dies einige Atemzüge und versuche entspannt ein – und auszuatmen. Löse die Haltung achtsam auf, indem du einatmend dein Rücken langsam aufrichtest und du dabei die Arme nach oben hebst und ausatmend die Arme wieder absinken lässt.

Begebe dich nun wieder in die Bauchlage und danach ins Krokodil um zu entspannen.
Danach gehe in den

  • einfachen Bogen (Adria Dhanurasana)

Du bist in Rückenlage. Deine Beine sind hüftbreit geöffnet. Beuge nun deine Beine nach oben und ziehe deine Fersen zum Gesäß. Deine Arme liegen nah am Körper, die Hände zeigen zu den Füßen. Hebe nun deinen Kopf, Oberkörper und deine Arme sanft nach oben.

Dein Blick ist geradeaus. Halte die Position so lange, wie es dir angenehm ist und du entspannt ein – und ausatmen kannst. Anschließend löst du dich langsam aus der Position und begibst dich in eine dir angenehme Entspannungshaltung.

Danach gehst du in den gehst du in den Langbeinsitz. und nun begebe dich in die Position des

  • Drehsitz ( Ardha Matsyendraasana )

Setze dich dazu mit gestreckten Beinen und geraden, aufgerichteten Rücken auf die Matte.
Ziehe nun dein rechtes Bein an den Körper. Nimm nun deinen rechten Fuß über dein linkes Bein, neben deinen Linken Knie. Mit dem linken angewinkelten Arm hältst du dein rechtes Knie.
Drehe dich nun langsam mit aufgerichteten, geraden Rücken nach rechts. Halte die Position 30 – 120 Sekunden. Danach wechsle die Seite.

Und nun gönne dir noch eine Entspannungshaltung, die du magst und verweile in dieser 1 – 5 min.

Einzelnes Yoga

Unzufriedenen Menschen können einander nicht glücklich machen, nur weil Sie in einer Beziehung sind. Sicherlich können Sie gemeinsam erleben das Gefühl der Verliebtheit, die schließlich fliegt Weg; Und dann ist die Trauer zurück. Beziehungen haben eine sehr unterschiedliche Qualität, wenn man nicht hoffen oder erwarten, dass die anderen, um Sie glücklich. Aber der Wunsch, die bereits erlebte Freude mit dem anderen zu teilen. Aber was hilft der Erkenntnis, wenn man einfach nicht das Gefühl, diese Fülle?

Yoga könnte übersetzt werden mit „Verbindung“ oder „Einheit“. Richtig angewendet hilft es dabei, unsere widersprüchlichen Stimmungen und Tendenzen in Harmonie zu bringen. Ein Wissen vom Kopf in jede Zelle des Körpers zu bringen und es so zur Weisheit zu transformieren. Im Single Yoga geht es vor allem darum, die Sehnsucht nach Verbindung mit einem geliebten Menschen und das völlige Zufriedensein mit sich selbst in Einklang zu bringen.

Wenn das auch nur in Ansätzen gelingt, geschieht etwas magisches: Das Gegenüber hat nicht mehr den Eindruck, dazu zu dienen, Defizite im anderen auszufüllen. Sondern spürt, dass Du ihm in bedingungsloser Liebe begegnest. Ist das der Fall, kann er sich selber leichter öffnen – und Ihr findet auf einer höheren Ebene zueinander. Das ist das Prinzip…

Single Yoga stärkt den Glauben in diese Magie. Macht Mut, ihr zu vertrauen. Und so echte Liebe und Einheit zu erfahren. Eines der größten Wunder, welche das Leben zu bieten hat.

Der freie Atem Prozess

Die freie Atemübung kann von jedem Menschen gefahrlos praktiziert werden. Im Neuen Yogawillen kommen viele Übungen zum Einsatz, die von ihrer Ausführung her an die klassischen Yogaübungen im Hatha-Yoga erinnern. Allerdings werden die Übungen mehr mit dem Ziel zu einer Schulung der Beobachtung des Atmes und zur Bewusstseinsbildung eingesetzt. Auf Pranayamatechniken wird im Neuen Yogawillen vollständig verzichtet.

Die Atmung ist bei jeder einzelnen Indivitualität auf verschiedene Weise mit Qualitäten und Rhythem, Stärken und Schwächen angelegt Mit jeder Einatmung und Ausatmung wirken verschiedene, aus dem Raum kommende Bewegungen zusammen. Je nachdem, wie der Mensch bewusst und auch unbewusst am Atemleben teilnimmt, nimmt er an der Außenwelt teil. So wie der Atemprozess den Menschen unbewusst erreicht, trägt dieser die Vergangenheit an den Menschen heran. Unbewusst organisiert sich fast immer im Leben der Gedanke durch den Atem. Indem der Mensch diesen Prozess der Entwicklung ergreift und sich mit seinen Seelenempfindungen auseinandersetzt, entwickelt sich eine bewusste schöpferische Kraft und dasjenige, das der Mensch unbewusst als Licht aufnimmt, organisiert er nun bewusst in sich selbst was sich in einer wohlgeordneten Empfindsamkeit zeigt.

Für den freien Atem ist es nötig zu lernen, auf richtige Weise am Gedanken anzuknüpfen und ihn so wiederzugeben, wie er ist. Der Gedanke soll dabei immer aus der freien Anschauung wiedergegeben werden und nicht in Form von persönlichen Interpretationen oder aus einem selbst gemachten Verständnis heraus. Dabei ist die Konzentration jene geordnete Disziplin, die durch den Gedanken selbst entsteht, der auf richtige Weise vom Willen ergriffen wird.

Eine tiefere Verbindung zwischen Leben und Yoga

”In der Bewegung, in dem Auf und Nieder der Gliedmaßen, im dynamischen Wechselspiel von Statik und Motorik atmet ein inneres Gefühl, das in seinem seelischen Ursprung aus dem Lichte des Kosmos entströmt. Indem wir die Bewegung nach dem inneren seelischen Gehalt und den verborgenen Empfindungen studieren, erleben wir den Kosmos in seinen Gesetzen und Wirkungen.“ aus Die Seelendimension des Yoga

Bei dieser sehr einfachen Betrachtung kommt den Übungen jedoch noch sehr stark die Rolle des Nutzungsaspekts zu. Allgemein sind die erlebbaren Zeitbedingungen (Zeitqualitäten) heute im Westen mehr den je durch das Prinzip des Nutzens, Benutzens, Konsumierens und Vorteilsuchens geprägt. Diese einseitigen Prinzipien des Nehmens und Verbrauchens sind die materialistischen Fallstricke unseres EGOs. Sie gehen von einem illusionären Bewusstsein oder einer krank gewordenen Geistes- und Seelenverfassung aus und sagen etwa so viel wie: “Wenn ich viel gewinnen kann, so bin ich reicher!” Obwohl dieses Prinzip der Nützlichkeit für die körperlichen Umstände eine gewisse Gültigkeit hat, so dürfen diese einseitigen und gewohnten Grundsätze nicht auf die innere seelische Welt Anwendung finden.

Über den nützlichen Aspekt hinausgehen

Wenn wir einen tieferen Zusammenhang zwischen Leben und Yogapraxis erkennen möchten, wird es nötig sein über diesen Nutzaspekt hinauszugehen und das eigentliche, innere Verhältnis näher zu betrachten. Es steht nicht die für unsere Zeit so typische Fragestellung im Vordergrund, wie sich diese oder jene Übung für den Alltag nutzen lässt, welche Übungen bei Erschöpfung gut sind und welche zu mehr Ruhe verhelfen, usw.

Heilung Oder “Selbst-heil-werden”

Die sichtbare Krankheit ist nur der Ausdruck und das Gleichniss für ein in Ungleichgewicht geratenes Körper-Seele-Geist Verhältnis. Das Menschenbild das dem Neuen Yogawillen zugrunde liegt, untergliedert sich (vereinfacht) in drei Ebenen:

  • den physischen Körper
  • das Bewusstsein oder die Seele
  • den Geist (das Selbst), das Ich oder die Individualität

Der Neue Yogawille erstrebt aus einer ganzheitlichen Sicht heraus Heilung immer auf allen diesen drei Ebenen an aus denen sich drei Therapieansätze ergeben:

  1. Therapieansatz, der sich aus den anatomischen Verhältnissen der Rückenmuskulatur ableitet:

Kräftigung des unteren Rückens und Entlastung des oberen Rückens.

  1. Therapieansatz einer Bewusstseinsbildung:

Förderung eines lebendigen Interesses und Entwicklung einer wachen Aufmerksamkeit.

  1. Therapieansatz eines geistigen Studiums:

Auseinandersetzung mit inspirierten Schriften, Meditation.

Diese drei Ansätze erfordern eine wache und zunehmende Eigendynamik des Lernenden. Während die Kräftigung der eigenen Körpermuskulatur im Rückenbereich durch eine spezielle Übungstechnik bewältigt werden kann, muss im 2. Ansatz weiterführend eine Veränderung in der Bewusstseinshaltung eintreten, die unter Umständen eine monate- bzw. jahrelange Arbeit bedeutet.

Albert Einstein sagte einmal: “Du kannst Probleme nicht mit dem gleichen Bewusstsein lösen, mit dem sie erschaffen wurden”

Therapieansatz 3 wird nicht für jeden Betroffenen in Frage kommen. Er erfordert eine hohe Bereitschaft zur inneren Aktivität, ist jedoch erfahrungsgemäß gerade bei schwierigen Krankheitsbildern von tiefgreifender Wirkung.

Es ist dabei unausweichlich, dass die Individualität klar von der äußerlichen Persönlichkeit unterschieden wird. Jede Individualität ist ihres Wortsinnes nach, durch wirkliche authentische Inhalte geprägt, während eine äußere Persönlichkeit durch das Temperament und die äußeren Lebensgewohnheiten geprägt ist. Je stärker die Individualität in der Wahrung der Ordnung vom Denken, Fühlen und zum Willen ausgeprägt ist, desto tiefer vermag sich der Mensch in seiner wirklichen Standortposition des Lebens zu gründen und er wird im wachsenden Maße befähigt, das kleinliche EGO mit seinen Ängsten zurückzulassen und den Gedanken  im Sinne von natürlichen Vorstellungen, die der Realität entsprechen, in die Mitte zu führen. Heinz Grill aus: Das Wesensgeheimnis der psychischen Erkrankungen

Neuen Yogawillens Yoga

Durch den spirituellen Lehrer und Begründer des Neuen Yogawillens, Heinz Grill erfolgte eine längst überfällige und daher notwendige Neubewertung des westlichen Yogaweges und den damit verbundenen Möglichkeiten einer kulturellen Erneuerung. Es handelt sich hierbei nicht um eine alternative Form des Yoga mit neuen Übungen oder gar Glaubenszusammenschlüssen. Sein schriftliches Werk umfasst mittlerweile mehr als 60 Titel (siehe unter Literatur eine kleine Auswahl) aus dem Bereich Ernährung, Yoga und geistige Schulung, Naturheilkunde, Pädagogik und Therapie. Der vollständig aus dem eigenen ICH schöpferisch tätig werdende Mensch lernt im Sinne der von Heinz Grill als Individuation bezeichneten Selbstwerdung, sich selbst und sein Bewusstsein frei zu gebrauchen.
Dieser Yoga ist ein Weg, der die Individuation in den Mittelpunkt stellt. Beide Pole, die Welt und der Geist sollen durch das Leben des einzelnen Menschen Verbindung miteinander finden. Autoritätsgehorsam, Lebensrückzug oder von außen auferlegte Zwänge wirken hierbei nur hinderlich und werden daher abgelehnt.

“Das Ziel des Yoga ist nicht, wie allg. in verschiedenen Schulen noch angestrebt wird, ein Erlöschen der Individualität und ein Aufgehen in der Erfahrung der kosmischen Einheit mit ihrer schweigenden Ruhe, sondern ein Bewusstwerden im Denken, Fühlen und letzten Endes in der Identität des Handelns gegenüber einer sich offenbarenden geistigen Wirklichkeit, die selbst die metaphysische Welt übersteigt”

(Heinz Grill).

Dieser neue Yogaansatz zeigt im Kern reichlich Parallelen zur Anthroposophie Rudolf Steiners und zum integralen Yoga des Sri Aurobindo. Unser zentrales Anliegen ist es, Impulse zu einer Spiritualität zu geben, welche die Materie und das Leben in der Welt nicht verneint, sondern eine Synthese von Geist und Materie, Spiritualität und Alltag ermöglicht, die sich auf künstlerische und ästhetische Weise in viele kulturelle Lebensbereiche hinein ausdrückt. Diese heute umso wichtiger werdenden Impulse führen zu mehr zwischenmenschlicher Nähe, einem bereicherten Empfindungsleben, der Versöhnung und einer größeren individuellen Kraft und selbstbestimmten Freiheit.

Die Integrale Wirklichkeit

J.W. Goethe: Eins und Alles (4. Strophe)

Es soll sich regen, schaffend handeln;
Erst sich gestaltend, dann verwandeln;
Nur scheinbar stehts Momente still;
Das Ewige regt sich fort in allen;
Denn alles muss in Nichts zerfallen;
Wenn es im Sein beharren will.

Ein Ausblick

Wir möchten uns an dieser Stelle an alle Yogalehrenden richten und insbesondere dazu ermuntern sich mit den hier gemachten Aussagen und Inhalten zu beschäftigen. Wir möchten alle Interssierten dazu einladen, mit uns darüber in einen professionellen, direkten Dialog zu treten, wie dies in Ansätzen mit Interssierten aus dem russischen Raum der Fall ist. Wir wünschen uns von tiefstem Herzen das dies noch intensiviert wird. Uns ist nicht daran gelegen, die bereits herrschende und uns alle nur trennende Konkurrenz- und Wettkampfmentalität unter einzelnen Yogarichtungen zu befördern oder hier Partei für eine bestimme Gruppe oder Organisation zu ergreifen. Es ist gerade heute nicht leicht, öffentlich auszusprechen, welche Dynamiken einige Yogasysteme und andere, gebundene Traditionen mit einseitigen Transformationsprozessen hervorbringen und gebracht haben. Die Konsequenzen, die falsch angesetzte Disziplinen haben, werden dabei von den Verantwortlichen geradezu leichtfertig beziehungsweise geradezu fahrlässig übersehen.

Der noch zaghafte, aber immer mehr stattfindende, professionelle Austausch sollte dem gemeinsamen Verständnis dienen, welches zu einem größeren, sozialen, mitmenschlichen und niveauvollen Dialog führt, damit durch diesen Austausch jede einzelne Yogarichtung (wie auch immer geartet) Kriterien und Anhaltspunkte zu einer aus ihr erwachsenden Bewusstseinsorientierung finden kann. So wünschen wir uns einen wirklichen Dialog der neue Formen der Wahrheit berührt und damit neue Entwicklungsschritte für alle eröffnen kann.

Der Weg des Gewahrseins und Selbstheilung

Die Mehrheit aller Yoga-Interessierten sucht mit ihrem Kursbesuch weniger einen spirituellen Inhalt als Ziel, sondern mehr ein einfaches Harmoniegefühl im Körper. Vielleicht jedoch fragen sich ein paar Übende und Interessierte, wie ihre Übungspraxis zum Alltag und der eigenen alltäglichen Lebenspraxis in Beziehung stehen könnte? Ganz einfach, können wir sehen, dass ein ernsthaft betriebenes Individuum, das in regelmäßigen Yoga-Praxis eingreift, eine vorteilhafte Wirkung auf den Körper und das Nervensystem hat, durch Yoga-Leben ist viel besser gemacht.

 

Vielfach sind wir jedoch in der jetzigen Zeit angesichts der vielen, das Bewusstsein irritierenden und schwächenden Einflüsse der Medien und des Berufsalltags nicht mehr in der Lage die Geschehnisse richtig einzuordnen und in Beziehung zu uns zu setzen. Uns ist die innere Führung über unser Bewusstsein abhanden gekommen und wir sind den typischen Symptomen von Stress und nervlicher Unruhe verfallen. Die alltägliche, fast schon rituelle, mediale und akustische Berieselung, der wir uns freiwillig oder unfreiwillig aber immer völlig schutzlos ausliefern, verschleiert zusätzlich den klaren Blick auf die Zeichen dieser Zeit.

Es ist uns ein Anliegen, dem Menschen dabei zu helfen sich über die Übungspraxis des Yoga zu orientieren und im Hier und Jetzt zu gründen. Der Übende wird angeleitet sein Leben mehr und mehr gemäß den Idealen des Yoga neu zu ordnen und erlebt, wie er damit eine verwandelnde und gebende Kraft in das Leben hineintragen kann. Der Weg dieses Yoga führt nicht aus dem Leben hinaus, Aber über die Erfüllung des Lebens und das Verständnis einer tieferen Bedeutung davon.

Mutter-Kind-Yoga

Viele Menschen suchen heute nach Wegen nachhaltiger Entspannung von Körper und Geist. Danach, die Gesundheit aufrecht zu erhalten und innere Ausgeglichenheit zu finden.

Yoga macht dieses Angebot. Es kräftigt den Körper und schärft die Wahrnehmung für uns selbst und unsere Umwelt. Yoga lehrt, im Augenblick zu ruhen, den Geist zu entspannen und das eigene Handeln und die Emotionen zu beobachten. Yoga öffnet uns für Respekt und Mitgefühl unseren Mitmenschen gegenüber, was langfristig zu einer tiefen inneren Zufriedenheit führen kann.

Little Yoga-Kurse (MamababyYoga für Mütter und Babys, Lilla Yoga für Eltern mit Kleinkindern)  machen dieses Angebot Müttern bzw. Eltern in der ersten Zeit mit dem Baby und dem heranwachsenden Kind. Diese Zeit ist besonders schön, oft aber auch sehr herausfordernd. Sie kann sowohl für die Mutter als auch für das Kind körperlichen und geistigen Stress bedeuten. So z.B. nach einer schweren Geburt, wenn ein Kind unter Koliken leidet oder häufig schreit, wenn Rücken- und Schulterbereich durch Tragen oder Stillen verspannt sind, bei Schlafproblemen des Kindes oder einfach, wenn man sich den Anforderungen des Alltags mit Baby und Kleinkind nicht gewachsen fühlt.

Da in dieser Zeit Mutter und Kind sehr stark miteinander verbunden sind, liegt der Augenmerk der Kurse auf der Einheit von Mutter und Kind.

Beide sollen gleichermaßen darin unterstützt werden, Entspannung und Stärkung zu finden, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen, Freude zu teilen und im Augenblick zu verweilen.

Entsprechend der jeweiligen Bedürfnisse werden sanfte Yoga-Haltungen von Mutter und Kind ausgeführt, begleitet von Atemübungen, kleinen ayurvedischen* Massagen, Liedern und Reimen.

In geschütztem Rahmen und liebevoller Atmosphäre wird so den Kleinen Raum gegeben, sich selbst und ihre Umgebung auf sanfte Weise kennenzulernen.

Beim gemeinsamen Bewegen, Entspannen, Singen kann so eine Grundlage von Wohlbefinden und Vertrauen auf beiden Seiten entstehen. Erfährt die Mutter bzw. Bezugsperson innere Ruhe, mehr Energie und Aufrichtung, wirkt sich dies auf das Wohlbefinden des Kindes.

Kommende Herausforderungen können mit mehr Gelassenheit angenommen werden. Dies ist eine gute Voraussetzung für eine zufriedene Mutterschaft bzw. ein glückliches Elterndasein.  Denn nicht Stress und Überforderung, sondern Dankbarkeit und Freude sollten hier im Vordergrund stehen.

Die sehr sanften Yoga-Haltungen für die ganz Kleinen sind eine Erwei-terung von Massagetechniken, die in verschiedenen Kulturen seit Jahrhunderten ausgeübt werden und dazu dienen, das Immunsystem und die Vitalfunktion des Babys zu stärken. In Indien erfahren junge Mütter und ihre Babys noch heute mehrere Wochen nach der Geburt eine besonders liebevolle Betreuung mit täglichen Ölbädern und Massagen, damit sich beide von der Geburt erholen und gestärkt der neuen Lebensphase entgegentreten können.

Yin Yoga-warum ich es Liebe und wie es funktioniert

Yin Yoga wird immer beliebter. Es scheint, dass die westliche Yoga-Welt auf Sie gewartet hat-die vollkommene Ergänzung zu den anstrengenden Vinyasa Yoga Lektionen, die so viele Leute lieben.

Was ist Yin Yoga und wie wirkt es?

Yin Yoga, ursprünglich “Daoist” Yoga genannt, fokussiert sich auf die tieferen Schichten des Körpers wie Faszien und Bindegewebe. Yin Yoga basiert auf der Daoismus Philosophie von Yin und Yang, dem Prinzip von gegensätzlichen und sich ergänzenden Kräften. Auf körperlicher Ebene werden die weichen, elastischen Körperteile (zum Beispiel die Muskeln) Yang zugeordnet und die harten, unelastischen Körperteile (zum Beispiel die Gelenke, Knochen und auch die Faszien) dem Yin.

Yin Yoga Schmetterling Pose

Yin Yoga ist ein sanfter, passiver Yoga Stil, in dem wir mit den Yin Elementen unseres Körpers arbeiten. Eine typische Yin Yoga Klasse besteht aus einer Abfolge von Yoga Posen, die im Sitzen mit viel Ruhe ausgeführt werden und jeweils zwischen 3 und 10 Minuten gehalten

werden. So wirkt es sich nicht auf die Muskeln, sondern auf die tieferen Schichten im Körper, wie die Faszie, Bindegewebe, die Bänder, die Sehnen und die Gelenke.

Die Wirkungen auf Körper und Geist sind tiefgreifend. Durch das sanfte Stretching bei entspannten Muskeln wird vor allem das tiefe Bindegewebe gedehnt. Die Gelenke werden mobilisiert die Gelenke und der Energiefluss im Körper wird harmonisiert. Das körperliche Loslassen in Verbindung mit der Atmung fördert auch das Loslassen auf der mentalen Ebene – der Geist kommt zur Ruhe. Yin Yoga lehrt Geduld und Ausdauer. Mit der Zeit wird es dir immer einfacher fallen, die Stille im Körper und Geist zuzulassen und zu genießen. Damit eignet sich Yin Yoga ausgezeichnet zur Vorbereitung auf die Meditation.

Yin Yoga Pose – Schmetterling

Damit du nun Yin Yoga selber erfahren kannst ist hier ein Beispiel für eine Yin Yoga Pose, und zwar der sogenannte Schmetterling.

Beginne im Sitzen und mit den Beinen ausgestreckt. Beuge die Knie und bringe die Fußsohlen zueinander, so dass sie sich berühren. Bewege die Füße etwas weg vom Körper. Lass die Schultern los, die Knie auseinander sinken und beuge dich mit rundem Rücken nach vorne. Dabei sind deine Muskeln total entspannt und du nutzt die Schwerkraft, um tiefer in die Pose zu kommen. Richte dich ein und lass Stück für Stück los. Halte die Pose für 3 bis 5 Minuten. Roll dich langsam wieder Wirbel für Wirbel nach oben und lege dich kurz zum Nachspüren auf den Rücken.

Wenn du dich nicht gut nach vorne beugen kannst, setze dich auf ein Kissen um so Dank der Schwerkraft leichter in eine Vorwärtsbeuge zu kommen. Du kannst auch die Knie beugen und eine Kissenrolle unter die Knie legen. Eine weitere Alternative ist es, die Übung im Liegen auszuüben mit dem Rücken auf der Matte (also ohne Vorwärtsbeuge).

Yin Yoga Sequenz Und Playlist – Love Yourself

Diese Yin Yoga Sequenz soll dir helfen, Selbst-Liebe zu entwickeln. Du hast es bestimmt schon öfter gehört: sich selbst lieben ist das allerwichtigste. Es ist der erste Schritt um andere tief und echt lieben zu können und um wirklich glücklich zu sein. Aber wie macht man das? Wie schafft man es, sich selbst mit allen Schwächen und Problemen zu lieben? Diese fiese innere Stimme verstummen zu lassen, die einem einflüstern will, man sei nicht gut genug?

Selbst-Liebe zu entwickeln erfordert Übung. Yoga, Atemübungen, Meditation und das Studieren von Yoga Philosophie und anderen Selbsthilfe-Büchern sind Werkzeuge, die dir dabei helfen können, dich zu öffnen für Liebe, Akzeptanz und Verständnis, von dir selber und anderen.

Die folgende Yin Yoga Sequenz unterstützt dich dabei. Die Positionen öffnen dein Herz und helfen dir, loszulassen. Loszulassen von Emotionen, Ängsten und Gedanken die du tief in dir drinnen verankert hast. Lass los und stattdessen fühle tief in dir, was wirklich wahr ist. Tief versteckt in dir drinnen ist deine wahre Essenz. Reine Liebe. Wir bestehen alle aus reiner Liebe. Ist das nicht ein schöner Gedanke?

Yin Yoga Sequenz zum Öffnen deines Herzens

Achtung: nicht alle Yoga Positionen sind für jeden Körper geeignet. Bitte frage deinen Arzt vor dem Ausüben von diesen Yoga-Übungen. Die in diesem Blog veröffentlichten Yoga Übungen sind nur als Referenz zu verstehen und ersetzen nicht die Anleitung durch einen qualifizierten Yogalehrer.

Anahatasana oder auch „das schmelzende Herz“ ist eine schöne Rückbeuge für den oberen und mittleren Rücken, die Schultern werden geöffnet und der Brustbereich sanft gedehnt. Aus dem Vierfüßler-Stand strecke deine Hände nach vorne aus und drücke den Brustkorb Richtung Boden. Die Hüften bleiben direkt über den Knien. Bleibe für drei bis fünf Minuten in der Position.

Diese Yin Yoga Position stärkt deine Wirbelsäule und stimuliert die Sakral- Lendenwölbung. Komme zum Liegen auf dem Bauch und dann auf deine Vorderarme. Deine Ellenbogen sollten vor deinen Schultern auf dem Boden liegen. Beobachte wie es sich in deinem unteren Rücken anfühlt und passe deine Position entsprechend an. Wenn du etwas tiefer gehen möchtest, bringe deine Ellenbogen dichter zu deinem Körper. Um es leichter zu machen, bewege sie weiter nach vorne. Halte die Pose für drei bis fünf Minuten.

Diese heilsame und entspannende Yin Yoga Position stretcht sanft deinen unteren Rücken und ist eine schöne Gegenposition zu den Rückbeugen. Sitze auf deinen Fersen und beuge dich nach vorne bis du deinen Oberkörper auf deinen Oberschenkeln ablegst. Du kannst dabei deine Knie zusammen haben oder leicht geöffnet. Deine Hände kannst du neben dem Körper ablegen oder auch vor den Körper (dann dehnst du auch die Schultern mit). Halte die Pose für eine bis drei Minuten.

Der Schmetterling ist eine meiner Lieblingspositionen im Yin Yoga und eine sehr schöne sanfte Dehnung für deine hintere Oberschenkelmuskulatur. Setze dich aufrecht hin. Bringe die Fußsohlen aneinander und dann bewege die Füße etwas weg vom Körper. Beuge dich mit gerundetem Rücken nach vorne, lass die Schultern los, die Knie auseinander sinken und komme in der Haltung an. Wenn du Probleme hast dich nach vorne zu beugen, sitze etwas erhöht auf einem Kissen oder Block. Bleibe für fünf Minuten in der Position.

Diese Yin Yoga Position öffnet deine Hüften, das Becken und die hinteren Oberschenkel. Es ist außerdem eine sehr gute Pose, um Aufmerksamkeit für deinen Körper zu üben. Gehe nur so tief in die Pose wie es sich für dich noch richtig anfühlt, ohne Druck auszuüben.

Um in die Pose zu kommen, setze dich aufrecht hin und grätsche die Beine so gut du kannst. Setze dich gerne auf eine Decke oder ein Kissen. Nun beuge dich mit rundem Rücken nach vorne und überlasse dich der Schwerkraft. Bleibe für fünf Minuten oder bis zu 10 Minuten in der Position.

Setze dich aufrecht hin mit den Beinen nach vorne ausgestreckt. Beuge dich dann mit rundem Rücken nach vorne. Du kannst auch wieder gerne auf einem Kissen oder Block sitzen. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Knie zu beugen und eine Rolle unter die Knie zu legen. Entspanne die Beinmuskeln und lass los. Bleibe für drei bis fünf Minuten in der Position.

Twists helfen vor allem bei Verspannungen in der Wirbelsäule. Lege dich auf den Rücken und bringe die Knie zur Brust. Öffne deine Arme zur Seite und lege sie auf der Matte ab. Dann drehe dich zu einer Seite und lass die Knie zu Boden sinken. Versuche dabei, deine Schulterblätter auf der Matte zu lassen. Halte die Position für drei Minuten und wechsle dann die Seite.

Zur Entspannung am Abschluss deiner Yin Yoga Praxis leg dich auf den Boden. Deine Beine sind entspannt und die Füsse fallen auseinander. Die Arme liegen neben dem Körper und die Handflächen zeigen nach oben. Nimm dir jetzt noch ein paar Minuten Zeit um nachzuspüren und zu entspannen.